Barrierefreiheit in der Mönchshofstraße

Ausgehend vom Behindertenparkplatz vor der Kirche starteten wir auf der linken Seite stadtauswärts. (Foto)

Die Gehwege haben an den Grundstückseinfahrten und Querstraßen leider keine Abfräsungen des Bordsteines bis auf das Straßenniveau hinunter. Das bedeutet für Rollstuhlfahrer oder Menschen die mit Rollatoren oder Kinderwagen unterwegs sind, dass ein etwa drei bis vier Zentimeter hohes Hindernis überwunden werden muss.(s. Foto)

Entlang der von uns abgefahrenen Strecke sind es leider nur wenige Geschäfte und Behörden mit barrierefreien Zugängen. (s. Foto)

Der nächste Behindertenparkplatz ist vor dem Finanzamt ausgewiesen, allerdings nur für Besucher des Finanzamtes zur Benutzung freigegeben. Öffentlich ist wieder der Behindertenparkplatz vor dem Rathaus. Parkt dort allerdings ein Fahrzeug (z.B. Kleinbus), ist der barrierefreie Zugang vom Parkdeck aus nicht mehr ungehindert möglich bzw. versperrt. Unser Transporter war genau so groß, dass die Rampe exakt am Fahrbahnrand der Mönchshofstraße auflag. Fußgängerverkehr war dadurch während des Ein- und Aussteigens nicht mehr ungehindert möglich. Der Rollifahrer/die Rollifahrerin muss unweigerlich auf die stark befahrene Mönchshofstraße fahren, um so die Zufahrtsrampe zu verlassen oder zu benutzen um ins Fahrzeug zu gelangen.

(s.Foto)

Vom Rathaus aus fuhr Sebastian mit seinem E-Rolli auf der gegenüberliegenden Straßenseite/dem Gehweg wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Das Kopfsteinpflaster ist hier eigentlich recht hübsch anzusehen und für Fußgänger kein Problem aber für Rollstuhlfahrer grenzwertig (siehe Video). Vor dem Bekleidungshaus Muhr wurde es für Sebastian dann ziemlich eng. Hier steht ein Verkehrsschild (bewegliches) der 20er Zone so weit im Gehweg, dass die Durchfahrt sehr eng wird für Rollstuhlfahrer. Kurz vor der Pizzeria ist noch ein Behindertenparkplatz ausgewiesen. Beim Ausstieg nach hinten fährt der Rolli entweder in den weichen Boden rund um die Wurzeln eines Baumes der Begrünung oder gegen die Baumabsicherung bzw. muss das Fahrzeug ,wie in unserem Fall halb eine Grundstückszufahrt verdeckend geparkt werden.

(s. Foto)

Dass ordentlich geparkte Transporter in die Gehwege hineinragen, lässt sich nicht immer vermeiden und dies ist auch kein unüberwindbares Problem. Der Rolli-Fahrer muss dann halt auf die Fahrbahn ausweichen. Hier wird es schon spannend, ob die übrigen Verkehrsteilnehmer dann die gebotene Rücksicht nehmen bzw. Vorsicht walten lassen. (s. Foto)Vor der Überquerung der Einfahrt zwischen Pizzeria und Optiker muss der Rollstuhlfahrer wieder zurück auf die andere Straßenseite wechseln. Ein Weiterkommen ist hier aufgrund der schrägen Fahrbahn des unüberwindbaren Bordsteines mit mehr als 4 cm Höhe und der Treppenstufen nicht möglich.

(s.Foto)

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